Das ist unser WILLI

ST. JOSEPH - WILLI 1961 beim Umbau und der Motorisierung
ST. JOSEPH - WILLI 1961 beim Umbau und der Motorisierung
ST. JOSEPH - WILLI 1961 beim Umbau und der Motorisierung
ST. JOSEPH - WILLI 1961 beim Umbau und der Motorisierung

 

Schiffsdaten

 

Name seit 26.06.1956: WILLI (benannt nach dem Sohn des damaligen Eigners)
ex Name vor dem 26.06.1956: ST. JOSEPH

 

 

Registrierungen / Eichscheine / Atteste:

 

von 1909 bis 1928: Registerort, Nationalität, Eigner, Fahrwasser unbekannt

 

ab 1929 registriert in Paris

Nationalität: Frankreich

Registereintrag von 1929, gefunden und zur Verfügung gestellt vom Museé de la batellerie et des voies navigables (Museum der Schifffahrt und der Wasserstrassen) in Conflans-Sainte-Honorine / Frankreich
Registereintrag von 1929, gefunden und zur Verfügung gestellt vom Museé de la batellerie et des voies navigables (Museum der Schifffahrt und der Wasserstrassen) in Conflans-Sainte-Honorine / Frankreich

 

1. Eichschein am 08.02.1929 ausgestellt in Paris auf den Schiffsnamen ST. JOSEPH, Eichzeichen: P 10587-F

 

vom 26.06.1956 bis 16.08.2006 registriert in Saarbrücken

Nationalität: Deutschland

Register-Nr.: 215

 

2. Eichschein am 26.06.1956 ausgestellt in Saarbrücken auf den Schiffsnamen WILLI, Eichzeichen: SN 702 SA

 

3. Eichschein am 15.05.1961 ausgestellt in Saarbrücken auf den Schiffsnamen WILLI, Eichzeichen: SN 755 SA

Aufgrund des angebrachten Eichzeichens SN755SA  ist dieses Bild aus dem Fotoalbum der ehemaligen Eignerfamilie zwischen dem 15.05.1961 und dem 13.06.1971 aufgenommen  worden.
Aufgrund des angebrachten Eichzeichens SN755SA ist dieses Bild aus dem Fotoalbum der ehemaligen Eignerfamilie zwischen dem 15.05.1961 und dem 13.06.1971 aufgenommen worden.
Aufgrund des angebrachten Eichzeichens SN755SA  ist dieses Bild aus dem Fotoalbum der ehemaligen Eignerfamilie zwischen dem 15.05.1961 und dem 13.06.1971 aufgenommen worden. Die beiden Antennen zeigen, dass es an Bord einen Fernsehempfänger gab.
Aufgrund des angebrachten Eichzeichens SN755SA ist dieses Bild aus dem Fotoalbum der ehemaligen Eignerfamilie zwischen dem 15.05.1961 und dem 13.06.1971 aufgenommen worden. Die beiden Antennen zeigen, dass es an Bord einen Fernsehempfänger gab.

4. Eichschein am 14.06.1971 ausgestellt in Saarbrücken, auf den Schiffsnamen WILLI, Eichzeichen: SN 914 SA

Aufgrund des angebrachten Eichzeichens SN914SA ist dieses Bild aus dem Fotoalbum der ehemaligen Eignerfamilie zwischen dem 14.06.1971 und dem 22.07.1982 aufgenommen worden.
Aufgrund des angebrachten Eichzeichens SN914SA ist dieses Bild aus dem Fotoalbum der ehemaligen Eignerfamilie zwischen dem 14.06.1971 und dem 22.07.1982 aufgenommen worden.
 Aufgrund des angebrachten Eichzeichens SN914SA ist dieses Bild aus dem Fotoalbum der ehemaligen Eignerfamilie zwischen dem 14.06.1971 und dem 22.07.1982 aufgenommen worden.
Aufgrund des angebrachten Eichzeichens SN914SA ist dieses Bild aus dem Fotoalbum der ehemaligen Eignerfamilie zwischen dem 14.06.1971 und dem 22.07.1982 aufgenommen worden.

 

Attest Nr. 2306 am 06.06.1979 ausgestellt von der CdV Strasbourg/Strassburg

 

5. Eichschein ausgestellt am 23.07.1982  in Koblenz, auf den Schiffsnamen WILLI, Eichzeichen: SBD 299

 

vom 17.08.2006 bis 15.10.2006 registriert in Mannheim

Nationalität: Deutschland

Europa-Nr. 4301260

 

vorläufiges Attest Nr. 3060/2006 am 17.08.2006 ausgestellt von der Schiffsuntersuchungskommission (SUK) Mannheim

 

seit dem 16.10.2006 registriert in Basel
Nationalität: Schweiz
Europa-Nr.: 7001838
ab 01.04.2007 ENI (Einheitliche Europäische Schiffsnummer): 07001838
Funkrufzeichen: HE6909
ATIS: 9269056909
MMSI-Nr.: 269056909
 
definitives Attest Nr. MA4347G ausgestellt von der SUK Mannheim

 

 

Eignerin/Eigner:

bis 1929: unbekannt

ab 1930: Witwe von Henri Ghislain in Condé-sur-l'Escaut (F) [Escaut = Schelde]

danach: Chantier naval de l'ill Napoléon, famille Spinnhirny / Schiffswerft Napoleoninsel, Familie Spinnhirny in Mulhouse / Mülhausen

1956 - 1983: Damian Salm in Gersweiler / Deutschland

1983 - Oktober 1992: Gesellschaft zur Förderung des deutschen Rheinschiffahrtsmuseums in Mannheim e.V. (Bemerkung: Die Gesellschaft zur Förderung des Deutschen Rheinschiffahrtsmuseums in Mannheim e.V. bildete sich 1977 vor allem aus Mitgliedern des Mannheimer Schiffahrtvereins von 1894 e.V.)

 

Oktober 1992 - 20.07.2004: Landesmuseum für Technik und Arbeit (LTA; heute: Tech­noseum) in Mannheim

seit 21.07.2004: Verein Historische Binnenschifffahrt in Muttenz/Schweiz

 

 

Abmessungen

 

Péniche (D: Spitz / NL: Spits) mit den Freycinet-Abmessungen für die französischen Kanäle

Länge über alles: 39,36 Meter
Länge des Schiffsrumpfs: 38,66 Meter
Breite: 5,01 Meter
grösster Tiefgang (beladen): 2,10 Meter

aktueller Tiefgang (leer): 0,9...1,0 Meter (Ballasttank leer oder gefüllt)
maximale Tragfähigkeit: 307,862 Tonnen

 

 

Hauptmaschinen / Getriebe / Bugstrahler

 

von 1909 bis Mai 1961: keine (Treidel- und Schleppkahn)

 

Mai 1961 - 1972: Dieselmotor Daimler-Benz M 204 B, 4 Zylinder Reihenmotor, Hubraum 12,93 Liter Maschinenleistung 120 PS / 88 kW

 

seit 1972: Dieselmotor Daimler-Benz, OM 355 Marineversion, 6 Zylinder Reihenmotor, Hubraum 11,575 Liter, Maschinenleistung 200 PS / 147 kW bei 2000 Umdrehungen
Getriebe: REINTJES Schiffs-Wende-Untersetzungsgetriebe, Baureihe BGA 100-180
 
seit 2006 Bugstrahler: flach liegende Bugschraube von Boterman Techniek B.V. in Zwolle/Niederlande angetrieben von einem Dieselmotor Daimler-Benz OM 314, Baujahr 1972, 4 Zylinder Reihenmotor, Hubraum 3,758 Liter, Maschinenleistung 50 PS / 37 kW bei 1500 Umdrehungen

 

 

Baujahr 1909
 
erbaut in Deest (heute ein Ortsteil der Gemeinde Druten) / Niederlande
Schiffsrumpf und -boden genietet
hölzernes Kopfruder (noch vorhanden)
Bauwerft: P. & A. van Gelder, Scheepsbouwers, Deest
Nachfolgefirmen: N.V. Scheepswerf Gebr. van der Werf, später: Ravestein BV (baut noch Stahlkonstruktionen, aber keine Schiffe mehr)
Bau-Nr.: unbekannt
 
 
Umbau 1961/1962
 
Werft: Stahl- und Apparatebau Hans Leffer GmbH & Co. KG in Saarbrücken

  • Motorisierung
  • neuer geschweisster Schiffsboden mit einem Taschenkühler unter dem hintersten Teil des Laderaums
  • Ballasttank in der Achterpiek
  • neue Wohnung (Roef) mit Wohnküche und 2 Schlafkabinen
  • WC in der Achterpiek
  • neues abbaubares Steuerhaus
  • neue mechanische Ruderanlage

 
 
Umbau 1972
 
Werft: Chantier de bateaux de Frouard et de la Société des Chantiers et Ateliers du Rhin (S.C.A.R.) in Frouard bei Nancy

  • neuer Motor

 

 

Stilllegung 1983

 

Liegeplatz in einem Kiesloch in Speyer, gegenüber der Schiffswerft Braun

Liegeplatz im Kiesloch in Speyer am 25.04.1987, zur Verfügung gestellt von Gernot Menke
Liegeplatz im Kiesloch in Speyer am 25.04.1987, zur Verfügung gestellt von Gernot Menke
Liegeplatz im Kiesloch in Speyer am 25.04.1987, zur Verfügung gestellt von Gernot Menke
Liegeplatz im Kiesloch in Speyer am 25.04.1987, zur Verfügung gestellt von Gernot Menke

 

Museumsschiff Oktober 1992 bis 08.08.2004

 

Liegeplatz in Mannheim am Neckarufer beim alten Kran; ein weiteres Bild von Peter van Meel gibt es bei der >Vereniging de Binnenvaart< in Dordrecht/Niederlande.

Liegeplatz am Neckarufer in Mannheim am 15.06.2004
Liegeplatz am Neckarufer in Mannheim am 15.06.2004
Liegeplatz am Neckarufer in Mannheim am 15.06.2004
Liegeplatz am Neckarufer in Mannheim am 15.06.2004

 

Restaurierung: von 2004 bis ... im Sinne der "Charta von Barcelona" (dauert noch an)

Werft: Erlenbacher Schiffswerft Maschinen- und Stahlbau GmbH in Erlenbach am Main

  • flach liegende Bugschraube von Boterman Techniek B.V. in Zwolle/Niederlande, mit Dieselmotor Daimler-Benz OM 314
  • 1 Batterieladegerät Leab LPC 2415 24 Volt / 15 Ampere im Bugstrahlerraum
  • Stromaggregat: gekapselter 4 Zylinder Dieselmotor Hatz 4L40C mit Generator Finsterwalde FS 180 M4, 400/230 Volt, 30 kVA, im Bugstrahlerraum
  • Deckwaschpumpe 5,5 kVA im Bugstrahlerraum
  • neues doppelwandiges Querschott zwischen Bugstrahlerraum und Laderaum, das als Dieselhaupttank genutzt wird
  • 2 Tanks für je 2000 Liter Trinkwasser
  • elektrischer Warmwasserboiler 7,5 kVA
  • Nasszellencontainer mit WC/Dusche und WC
  • WC-Spülung mit Flusswasser
  • Kochgelegenheit, später Küche mit 3 Induktionskochstellen 5,5 kVA und 1 historischen Kochplatte der Firma Sauter in Basel
  • Elektroinstallationen 400/230 Volt und 24 Volt komplett erneuert
  • Stromaggregat: gekapselter 2 Zylinder Dieselmotor Hatz 2L40C mit Generator Leroy-Somer LSA41-0 AREP, 400/230 V, 16 kVA, im Maschinenraum hinten
  • 2 Batteriebänke 24 Volt mit je 225 Amperestunden
  • je 1 Batterieladegerät Leab Main 24 Volt / 25 Ampere und Leab ABC Lader 2430 24 Volt / 30 Ampere im Maschinenraum hinten
  • 2 Solarpanels auf dem Steuerhausdach und Solarladeregler
  • Deckwaschpumpe 5,5 kVA im Maschinenraum hinten
  • 24/230 Volt DC/AC Wandler (Wechselrichter) 0,8 kVA, seit 2014: 2 kVA
  • Funkanlage: 2 Schiffsfunkgeräte ICOM IC-M58 mit ATIS
  • AIS Transponder: SAAB R4 Class A Inland AIS-Transponder
  • ECDIS Wasserstrassenkarten: PC-Navigo und Periskal (ehemals Tresco)
  • Sanierung der 24 Volt Installationen im Maschinenraum hinten: neue Bosch Lichtmaschine 28 Volt / 55 Ampere mit elektronischem Laderegler, neuer Solarladeregler Steca PR 1010, Sicherungsschalttafel, Batteriemonitor und -trennrelais von Philippi, 2 neue 50 mm2 Kabel in neuen flexiblen Schutzrohren zwischen der Starterbatteriebank und dem Anlasser der Hauptmaschine.

 


Erste Fahrt mit eigener Kraft nach der Wiederinbetriebnahme

Am 16. Februar 2007 auf dem Main zu Berg vom Schutzhafen Erlenbach zur Erlenbacher Schiffswerft.


Seitenansicht mit Höhenprofil
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Seitenansicht  des Funkantennenmasts, des Steuerhauses und der Wohnung (Roef) mit Höhenprofil
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